Wasserenthärtung – wozu?

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Wasserenthärtung Zu hartes Wasser kann viele negative Folgen für den Verbraucher nach sich ziehen. Der übermäßige Kalkgehalt bewirkt nicht nur sichtbaren Kalkflecken auf Fliesen, Armaturen und Sanitärkeramik, sondern setzt sich auch in sämtlichen Haushaltsgeräten ab und kann dort zu schwerwiegenden Störungen führen. Besonders anfällig dafür sind zum Beispiel Wasserkocher, Kaffeemaschinen, Wasch- und Geschirrspülmaschinen, Heizungen, Boiler, Leitungen, Rohrbiegungen etc.Reparaturen, erhöhter Wasch- und Reinigungsmittelverbrauch, aber auch ungenügende Leistung von Wärmepumpen, Sonnenenergieanlagen und Heizungen führen zu hohen Kosten, spürbarem Energiemehrverbrauch und belasten zudem die Umwelt.Abhilfe gegen zuviel Kalk im Wasser schaffen sogenannte Wasserenthärter.

 

Beim Durchströmen eines Austauschermaterials in Lebensmittelqualität wird der Kalk dem Wasser mittels Ionenaustausch-Verfahren entzogen und an das Austauschermaterial gebunden. Das so gewonnene „0° Wasser“ mischt sich anschließend mit hartem Wasser zur idealen Wasserhärte.Ist die Kapazität des Austauschermaterials erschöpft, wird es mit einer geringen Menge Kochsalzlösung reaktiviert und anschließend gespült. Die Regeneration läuft isoliert von der Trinkwasserversorung ab – Salzlösung und Trinkwasser kommen nicht miteinander in Berührung. Auch während der kurzen Regenerationszeit ist die Wasserversorgung des Haushaltes über einen „Bypass“ sichergestellt.Hochgatterer-Wasserenthärter verfügen außerdem über einen Schutz vor Verkeimung, wie er auch in unseren Howa O2-Anlagen verwendet wird.

 

Das Ionen-Austauschverfahren ist ein seit Jahrzehnten weltweit millionenfach bewährtes Prinzip. Vor allem heutzutage werden in den Haushalten immer mehr Maschinen, mit stets verfeinerter aber auch empfindlicherer Technik, mit höheren Heizdichten und Temperaturen, geringeren Wandstärken etc. eingesetzt. All dies macht sie gegen Kalkablagerungen sehr empfindlich, wodurch ein Wasserenthärter heute notwendiger ist als noch vor 30 Jahren. Damals beschränkte sich die Sanitärtechnik eines Hauses auf einige Wasserhähne, Toilette und Bad.

 

Grundsätzlich gilt: Je höher der Wasserverbrauch und je härter das Wasser, desto schneller macht sich die Investition eines Wasserenthärters bezahlt. Auch der nachträgliche Einbau in bereits bestehende Gebäude ist möglich und sinnvoll.

 

Ihre Vorteile von enthärtetem Wasser:

  • weiche Wäsche
  • weniger Reparaturen und Entkalkungen an Haushaltsgeräten
  • keine verstopften Brauseköpfe etc.
  • keine Kalkflecken auf Fliesen, Armaturen, Sanitär-Keramik und Duschtrennwänden
  • Reduzierung der Waschmittelmenge um bis zu 50%
  • Einsparungen bei Reinigungs- und Haushaltspflegemitteln
  • Energieeinsparungen (jährlich 10% und mehr)
  • Schonung der Haut
  • Schonung der Umwelt

 

Das weiche Wasser ist nicht nur für alle Geräte eine kostensparende und gute Sache, sondern gibt auch uns beim Baden und Duschen ein angenehmes Gefühl von Reinheit. Eine Wasserenthärtungsanlage von Hochgatterer ist ein weiterer Schritt zur garantierten Verbesserung der Lebensqualität.